- heute erlebten wir die 180 Grad Erlebniswende zu Gestern
- Wenn einige Wörter oder Buchstaben verdreht sind dürft ihr mir das nicht übel nehmen denn mein Hirn wurde heute recht durchgeschüttelt und ich weiss nicht ob noch alles am richtigen Ort ist.
- Der Tag heute war wieder ein voller Erfolg und einmalig genial.
Zu Beginn wurden wir bereits mit einem Problem konfrontiert und mussten unsere Route wegen einem Erdrutsch neu planen. Dies raubte und ca. eine Stunde dafür fuhren wir durch ein Indianerreservat und sahen wie abgelegen und in zum Teil verwaisten Häuser die Ureinwohner lebten. Auch hier stellte sich uns wieder die Frage von was leben die Leute hier.
Dann hatten wir eine Schnecke vor uns die wahrscheinlich noch mehr die Natur geniessen wollte als wir. Ein Wohnmobil fuhr so langsam dass sich Papa überlegte es zu überholen. Daraus wurde ein richtiges Rennen und der Nervenkitzel war vorhanden denn man sah nie sehr weit. Auch die Auto hinter uns fanden das Tempo gar nicht cool und überholten wagehalsig. Bei einem Manöver wurde es so knapp dass der entgegenkommende Fahrer auf den schmalen Pannenstreifen ausweichen musste. Als Papa zum Überholen ansetzte musste er wieder bremsen und sich wieder hinter das Wohnmobil einreihen. Ab da an war es ihm doch zu riskant und wir mussten uns in Geduld üben.
nach etwa zwei Stunden erreichten wir die Antilopen Canyons. Dort wurden wir wieder überrascht denn wir durften diese nicht selber besichtigen sondern eine Tour buchen. Das machte uns ein wenig stutzig, doch wenn wir dort gewusst hätten was uns erwartet, hätten wir nicht zweimal überlegen müssen. Bis zum Tourbeginn blieben uns noch zwei Stunden. Wir gehen am Lake Powell den Hover Damm bestaune. Dieser war echt gigantisch. Anschliessend nahmen wir noch eine Stärkung und fuhren dann zu der Tour. Wir bekamen einen Tourführer und stiegen in ein Auto. Wir dachten eigentlich wir würden eine Tour mit etwa 10-15 Leuten machen, stattdessen bekamen wir eine privat Führung. Dann begann die Holperfahrt. Mit dem Auto fuhren wir durch die Sandwüste und es schüttelte uns so durch dass Mama sogar den Kopf an der Decke anschlug. Nach 15 Minuten war die Fahrt zum Glück vorbei und wir standen vor dem Eingang zu dem Antilopen Canyon. Als wir die Schlucht betraten war die Luft sofort viel klarer und es wurde um mehr als fünf Grad kälter. Wir waren fasziniert von der Schönheit des Canyon. Unser Führer kannte die Schlucht so gut und er gab mir Fotografietipps. Für mich war es sehr herausfordernd, doch zugleich war es ein Traum und die Bilder sind glaube ich gar nicht so schlecht herausgekommen. Da wir nach dieser Führung durch den Canyon noch Zeit hatten fuhr unser Führer uns noch durch die Wüste zu Aussichtspunkten die man sonst nicht zu Gesicht bekommt. Es war einfach der Wahnsinn und hat sich richtig gelohnt. Ich hatte grosse Freude und war begeistert von den Fotos die ich machen durfte und auch der Rest war voll begeistert.
Doch der Tag war noch nicht vorbei. Da ich umbedingt das berühmte Hufeisen des Blend Canyon noch fotografieren wollten fuhren wir wieder ein wenig zurück. In den Tagen zuvor hatten wir bereits ein paar mal danach gesucht doch wir wussten nicht genau wo es sich befindet. Nun hatten wir es gefunden und es war wunderschön anzuschauen.
Der Tag war einfach der Hammer und wir durften wieder so viel schöne Sachen erleben.
Zum Abschluss hatten wir noch einen letzten Schock, denn wir kamen erst um 21:00 Uhr beim Campingplatz an und das Office war geschlossen. Zum Glück hatten wir am Nachmittag reserviert so bekamen wir trotzdem noch einen Platz. Leider gibt es hier kein WiFi so ist es mir nicht möglich Bilder hochzuladen. Die Bilder werden wenn möglich Morgen folgen.





Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen