Samstag, 20. Juli 2013

Sequoia Nationalpark

An alle tägliche BlogleserInnen, es tut mir schrecklich leid, dass ihr gestern keinen neuen Post lesen konntet. Leider übernachteten wir an einem schrecklich abgelegenen Ort an dem es keine Internetverbindung gab. Viel verpasst hättet ihr gestern aber nicht, denn wir sind den ganzen Tag wieder gefahren. Jedoch gab es zwei Highlights für mich. Das erste ereignete sich gleich zu Beginn der Fahrt als wir aus Las Vegas herausfuhren. Endlich musst ich nicht vorne rechts auf dem Sitz platz nehmen sondern durfte hinters Steuer. Auf diesen Moment habe ich mich so gefreut ;) das Gefühl so ein Wohnmobil zu fahren war für mich super, für die Anderen zu Beginn eine Zitterpartie, doch es ist nichts passiert!
Auf dem Campingplatz machten wir nach dem Abendessen noch drei Mal einen Jass. Die Kinder und die Eltern waren zusammen und als die Eltern beim letzten Mal verloren haben, durften wir sie mit einem Schlauch und eiskaltem Wasser abspritzen. Das bereitete uns grosse Freude und es wurde ein riesen Spass daraus bei dem am Schluss alle nass waren.

Heute fuhren wir zu dem Sequoia Nationalpark.  Wobei die Fahrt bereits ein echtes Abenteuer war. Am Eingang befahl und der Rancher nicht weiter als zum Visitor Center zu fahren. Doch von dort aus sahen wir nichts und der Shuttelbus war voll. So entschieden wir, dass wir diese Anweisung überhört haben und als Begründung sagen wir dass unser Wohnmobil nicht zu lang sei denn der Bus habe ja die gleiche Länge wie wir also dachten wir dürfen wir auch hochfahren. Die Strassen waren schmal und mit echt engen Kurven versehen. Zum Glück kamen uns nicht viele Autos entgegen und wir hatten einen super Fahrer der uns sicher nach oben brachte. In diesem Nationalpark gab es riesige Bäume zu bestaunen, unteranderem der Baum mit dem grössten Durchmesser der Welt. Da läuft man nicht wie bei uns durch den Wald und findet alle Bäume sehen etwa gleich und uninteressant. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Diese riesige Bäume waren echt atemberaubend, selbst für solche welche am Anfang lieber nicht in den Wald wandern gehen wollten ;) Ein Baumstamm wie bei uns in den Wäldern sind Äste von so einem Mammutbaum. Dieser Wald ist einfach ein wunderschöner Ort. Es war auch angenehm von den Temperaturen und roch richtig fein nach den Bäumen. Nach dieser gemütlichen Wanderung fuhren wir mit einem Shuttelbus zum Mono Rock. Dies ist ein riesiger Felsen den man besteigen kann mit 350 Treppenstufen. Oben angekommen auf 2500 m ü.M. hatten wir einen wunderschönen Ausblick über den Wald, die Bergen dahinter und das Tal. Der absolute Höhepunkt war jedoch auf unserer Wanderung als wir ein Tier gesehen haben, welches noch niemand von uns in freier Wildbahn gesehen hat. Wir sahen einen kleinen Braunbär. Er war so süss als er tollpatschig im Wald etwas zum Essen suchte. Zum Glück hatte ich mein grosses Objektiv dabei mit dem ich einige schöne Fotos machen konnte und um das mich einige beneidet haben welche mit ihrem kleinen iPhons den Bär fast nicht sahen. Leider gab es ein paar verrückte und ängstliche Hühner (Frauen) welche aufschrien als er etwas näher kam, da zog er wieder ab.
Es war wieder ein gelungener und unterhaltsamer Tag.
Nach dem Abendessen genossen wir unsere wunderbare Lage des Campingplatzes am Fluss. Ein paar Meter weiter wurde der Fluss nämlich breiter und das Wasser war sehr klar. Papa, Florian und ich zogen unsere Badekleider an und stiegen langsam ins eiskalte Wasser. Ich wagte als erste einen Tauchgang und ermutigte anschliessend noch die Männer. Da der Fluss ziemliche Strömung hat, wollten die Männer sich treiben lassen. Einer nach dem andere lief noch einige Meter weiter hoch und liessen sich wieder nach unten treiben. Es war eine echte Abkühlung und hat Spass gemacht. Nun geniessen wir noch die Abendstimmung am Feuer und gehen dann langsam ins Bett.















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