Freitag, 5. Juli 2013

Hello L.A.

Der Flug von Zürich nach Atlanta dauerte 10 Stunden. Uns allen kam der Flug zum Glück nicht so lang vor, weil wir alle sehr müde waren und die meiste Zeit schlafen konnten. In Atlanta mussten wir sehrsehrsehr lang warten bis wir durch die Passkontrolle konnten und uns mit Fingerabdrücken und Fotos registriert haben. Die Eltern wurden schon ein wenig nervös weil unser Flug bereits in 2 Stunden abflog und wir allein bei dieser Kontrolle mehr als eine Stunde warten mussten. Die Zeit reichte aber trotzdem und 4 weitere Stunden Flug lag vor uns.
Dann war es endlich so weit und wir landeten in L.A. die Freude war vor allem bei den Kinder riesig. Endlich in den USA!! Nach dem wir das Gepäck beisammen hatten warteten wir auf ein Taxi welches uns zu unserem Hotel führen sollte. Der Taxi-Fahrer war ein älterer Herr doch sein Fahrstile war mehr als waghalsig ;) Er frage uns ein wenig über die Schweiz aus und wir mussten feststellen dass unser Englisch sehr eingerostet ist. Auch mit dem Dialekt welche die Amerikaner haben konnten wir uns nicht direkt anfreunden. 
Nach dem wir das Hotelzimmer bezogen hatten gingen wir auf die Suche nach einem geeigneten Restaurant. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus und erstreckte meine Eltern etwa alle 5 Minuten als ich vor Freude aufschreien musste weil ich wieder ein super geiles Auto sah. Das ist einfach der Wahnsinn was für Autos hier gefahren werden. Wie im Paradis ;)
Mein Bruder und mein Vater hatten ein wenig andere "Sorgen". Bei unseren anderen Familienferien musste Papa immer etwas acht auf mich geben wegen den Männern, doch hier in L.A. war mein Bruder viel mehr begehrt bei den Männern. Der Taxifahrer hat uns erklärt dass es hier die meisten Schwulen und Lesben Paare gibt und wir nicht gerade in Restaurants oder Bars gehen sollten bei denen eine Fahne mit 6 verschiedenen Farben aufgehängt ist. 
Diese Stadt ist echt verrückt. Die Leute sind halt einfach anders und auch die Dimensionen sind wir uns so gar nicht gewöhnt.
Nach einem feinen Abendessen in einem mexikanischen Restaurant gingen wir dann erschöpft von dem Flug und der Aufregung in unser Hotelzimmer und schliefen glücklich und mit vielen Eindrücken ein.

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